E R D W Ä R M E

Der geothermische Response Test (TRT)

Der Geothermische Response Test oder der "thermal response test" (response = Antwort, Erwiderung) wird an einem Erdwärmesondenfeld an der ersten Bohrung oder an einer separaten Erkundungsbohrung durchgeführt. Dies erfolgt meist im Vorfeld der gesamten Anlagenplanung. Der Test dient der Bestimmung der effektiven Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes an Ort und Stelle. Da die Wärmeleitfähigkeit ein wesentlicher Parameter bei der Bemessung von tiefen Erdwärmesonden, Energiepfählen und geothermischen Dublettenanlagen zur Grundwassernutzung ist, wird ein Response Test aus wirtschaftlichen Gründen meist nur bei größeren Anlagen zur Eichung der Anlagenauslegung angewandt. Hier ist der Response Test unabdingbar und Stand der Technik.

Die exakte Messung der Wärmeleitfähigkeit an Ort und Stelle ermöglicht die genaue Planung und die richtige Auslegung und Bemessung von Erdwärmeanlagen. Auf die allgemein angewandten Sicherheitszuschläge bei der Bemessung von Erdwärmeanlagen ohne Response Test kann verzichtet werden, so daß hier erhebliche Investitionskosten eingespart werden können. Der Response Test ist Labormessungen qualitativ weit überlegen, da lithologische und bodenphysikalische Parameter durch diese Methode an Ort und Stelle des Anlagenstandortes gemessen werden und durch keinerlei Einflüsse verfälscht werden. Im allgemeinen ist der Einsatz eines Response Tests bei Anlagen mit einer Leistung von > 25-30 kW wirtschaftlich vertretbar und unbedingt zu empfehlen.

Neben der Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes lässt sich für Erdwärmesonden und Energiepfähle auch der sogenannte thermische Bohrloch-widerstand ermitteln. Dieser Parameter gibt an, wie gut die Installation der Erdwärmesonde ist bzw. welchen thermischen Widerstand das Verpressmittel aufweist.

Ein Response Test wird im Allgemeinen an einer Testbohrung (Ausbau der Testbohrung mit einer Erdwärmesonde) oder an der ersten Bohrung des vorgesehenen Erdwärmsondenfeldes durchgeführt. Bei der Durchführung des Geothermischen Response Tests wird eine konstante Wärmemenge über die Erdwärmesonde oder den Energiepfahl in den Untergrund eingetragen und die Temperatur-Antwort (engl. response) kontinuierlich gemessen.

Die Auswertung eines Geothermischen Response Tests erfolgt zumeist nach der Kelvin´schen Linienquellentheorie [u.a. Hellström, G.  (1991-1994), Gehlin, S. (1996-2000)]. Grundlage der Auswertung ist der mittlere Fluid-Temperatur-Verlauf des Erdwärmesondenfeldes während des Response Tests.

 


« Mit einem Geothermischen Response Test lässt sich ein Erdwärmesondenfeld exakt bemessen und auf die Untergrundverhältnisse eichen. Daraus resultiert eine optimale Betriebssicherheit und Funktion der Anlage»

 



Mit unserer über 20-jährigen Erfahrung und Sachverstand in der Geologie, der Hydrogeologie und der Ingenieurgeologie garantieren wir für die langjährige Funktion der von uns berechneten und gebauten Erdwärmeanlagen.








Wichtig zu wissen......

Sinnvoll und wirtschaftlich einsetzbar ist die Durchführung eines Response Tests ab einer Anlagen-Leistung von ca. 30 KW.

Nehmen Sie zur Durchführung eines geothermischen Response Tests Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne und unverbindlich.



Schema eines Response Tests






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GK-Projektentwicklung GmbH, 69412 Eberbach (Baden)